
Warum sie nur zusammen wirken – und welche Dosierungen ständiges Kratzen, obsessives Pfotenlecken und schuppiges Fell tatsächlich stoppen, statt sie nur kurzfristig zu unterdrücken.




Unser Tierprodukte-Blog ist eine liebevoll aufgebaute Plattform, die sich der Veröffentlichung von inspirierenden Artikeln, praktischen Tipps und persönlichen Erfahrungsberichten rund um die Themen Hunde- & Katzenernährung und Gesundheit widmet.
Hinter den Beiträgen steht ein kleines, engagiertes Team aus Redakteuren, Hunde- & Katzeneltern, die nicht nur ihre Leidenschaft für Tiere, sondern auch ihre persönlichen Erfahrungen in den Alltag mit einfließen lassen.
Unser Ziel ist es, auf Basis neuester, wissenschaftlicher Erkenntnisse aufzuklären und Hundebesitzern wertvolle Tipps & Tricks mit auf den Weg zu geben. Wir möchten Tradition und Erfahrung mit aktuellen Erkenntnissen verbinden – und so einen Mehrwert für alle schaffen, die das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Vierbeiner aktiv gestalten möchten.
Alle unsere Beiträge sind frei zugänglich und laden dazu ein, sich zu informieren, neue Ansätze auszuprobieren und das eigene Leben mit kleinen, nachhaltigen Impulsen positiv zu bereichern.
Wir freuen uns, dich auf dieser Reise zu mehr Wohlbefinden für Deine Fellnase begleiten zu dürfen.
Es ist 23:14 Uhr. Du liegst im Bett. Und Du hörst es schon wieder: schmatz – schlürf – schmatz – schlürf. Dein Hund leckt sich die Pfoten. Seit zwei Stunden. Wieder.
Du weißt, dass Du gleich aufstehen wirst. Du wirst „Lass das" sagen. Er wird kurz aufschauen, vielleicht den Kopf zur Seite legen – und in dem Moment, in dem Du wieder im Bett liegst, fängt er von vorne an. Schmatz. Schlürf. Schmatz.
Vielleicht hast Du auch das andere Bild: Er kratzt sich am Hals, bis kleine Hautfetzen am Sofa hängen bleiben. Du findest morgens Hautschuppen auf seiner Decke. An den Flanken sind kleine kahle Stellen entstanden. Sein Fell, das früher geglänzt hat, wirkt stumpf und stellenweise fettig. Du streichelst ihn, und Deine Hand riecht danach komisch – nicht nach Hund, sondern nach „etwas stimmt nicht".
Wenn auch nur eines davon Dir vertraut vorkommt, lies bitte weiter. Denn was die meisten Halter nicht wissen: Pfotenlecken, Kratzen und Schuppen sind in über 70 % der Fälle gar kein Hautproblem. Sie sind das, was die Haut nach außen sendet, weil im Inneren etwas anderes brennt.
Bevor Du also zum nächsten Spezialshampoo greifst, zur sechsten Futter-Umstellung oder – wie viele Tierärzte es vorschlagen – zur Kortison-Spritze: Du solltest erstmal verstehen, warum Dein Hund das tut. Denn ständiges Pfotenlecken ist kein „Tick" und kein „Macke". Es ist die einzige Möglichkeit, die Dein Hund hat, Dir zu sagen: „Etwas in mir ist zu viel. Bitte hilf mir."
Was viele Halter nicht wissen: Die Haut ist das größte Entgiftungsorgan Deines Hundes. Und das einzige, das Du sehen kannst.
Wenn Leber, Darm und Nieren überlastet sind – durch Umweltgifte, schwer verdauliches Futter, Wurmkuren, Spot-ons, Medikamente, Stress – versucht der Körper, einen Teil der Belastung über die Haut auszuleiten. Das Ergebnis: Mikroentzündungen in den oberen Hautschichten. Genau dort, wo die Nervenenden sitzen, die Juckreiz an das Gehirn melden.
Dein Hund kratzt sich nicht, weil etwas auf der Haut ist. Er kratzt sich, weil etwas unter der Haut entzündet ist. Und das Pfotenlecken? Ist die Pfoten-Variante davon: Hier reichern sich besonders viele Reizstoffe an, weil die Pfoten ständig mit der Außenwelt in Kontakt sind und gleichzeitig stark durchblutet werden. Hunde lecken obsessiv, weil ihr Speichel kurzfristig kühlt und beruhigt – aber jedes Lecken verschlimmert die Hautbarriere. Ein Teufelskreis.
Tierärzte verschreiben in solchen Fällen oft Apoquel, Cytopoint, Kortison – Mittel, die den Juckreiz binnen Stunden nehmen, indem sie das Immunsystem ausbremsen. Kurzfristig: Wunder. Langfristig: bekannte Nebenwirkungen wie erhöhte Infektanfälligkeit, Lebermarker-Veränderungen, Gewichtszunahme, manchmal Wesensveränderungen. Und: Sobald das Mittel abgesetzt wird, ist der Juckreiz oft schlimmer als vorher, weil die Ursache nie behandelt wurde.
Genau hier setzen drei pflanzliche Wirkstoff-Gruppen an, die in der modernen veterinärmedizinischen Phytotherapie zunehmend Aufmerksamkeit bekommen: Mariendistel (Silymarin), Omega-3 mit GLA aus Hanf und Schizochytrium sowie Stiefmütterchenkraut mit Spirulina. Sie unterdrücken den Juckreiz nicht – sie nehmen ihm seine Ursache.
Selbst-Check · 2 Minuten
Viele Halter unterschätzen, wie weit das Problem schon fortgeschritten ist – weil sich die Symptome schleichend einschleichen. Beantworte 6 Fragen ehrlich, und Du weißt, ob Du jetzt handeln solltest oder noch warten kannst.
Die drei Wirkstoffe
Anders als Shampoos, Cremes oder reine Symptom-Unterdrücker (Apoquel, Cytopoint, Kortison) hat die Forschung der letzten Jahre drei pflanzliche Wirkstoff-Gruppen identifiziert, die in unterschiedlicher Tiefe in den Stoffwechsel eingreifen – also den Juckreiz an seiner Ursache reduzieren, statt ihn nur zu blockieren.
Wähle einen aus, um die Biochemie zu sehen:
Mariendistel-Samen enthalten Silymarin, einen Komplex aus mehreren Flavonoligninen, der wissenschaftlich am besten als Leberzell-Schutzfaktor dokumentiert ist. Silymarin stabilisiert die Membranen der Leberzellen, verhindert das Eindringen von Toxinen und regt die Bildung neuer Leberzellen an. Eine Studie aus 2023 in Planta Medica bestätigte: Bei Hunden mit erhöhten Leberenzymen normalisierten sich die Werte nach 8–12 Wochen Mariendistel-Supplementierung signifikant.
Was das mit Juckreiz zu tun hat: Eine überlastete Leber kann Toxine nicht mehr ausreichend abbauen. Diese werden dann über die Haut ausgeleitet – und genau dort entstehen die Mikroentzündungen, die jucken. Wer also den Juckreiz an der Wurzel angeht, muss die Leber entlasten. Mariendistel wirkt nicht „auf der Haut" – sie wirkt zwei Organe entfernt von der Haut. Und genau deshalb funktioniert sie.
Schizochytrium ist eine Mikroalge mit einem der höchsten natürlichen Gehalte an DHA und EPA – den beiden Omega-3-Fettsäuren, die direkt in die Hautzellen eingebaut werden und dort Entzündungsreaktionen dämpfen. Anders als Lachsöl ist Schizochytrium hochrein, schadstofffrei und vegan – ohne Schwermetall- oder Mikroplastik-Belastung der Meere.
Hanf liefert eine zweite, einzigartige Fettsäure: GLA (Gamma-Linolensäure). GLA wird im Körper zu Prostaglandin E1 umgewandelt – einem körpereigenen Botenstoff, der Entzündungen aktiv ausbremst. Eine 2021 in Frontiers in Veterinary Science veröffentlichte Untersuchung zeigte, dass Hunde, die mit Hanf-Nebenprodukten gefüttert wurden, deutlich bessere Leber- und Nierenwerte aufwiesen – und mehrere Studien dokumentieren GLA als wirksamen Reduzierer von Hautentzündungen und juckreizverbundenem Schmerz.
Die Kombination aus DHA/EPA und GLA macht den Unterschied: DHA/EPA wirken über den COX-2-Weg (akute Entzündung), GLA über den Prostaglandin-Weg (chronische Entzündung). Zusammen decken sie beide Hauptachsen der entzündlichen Hautreaktion ab – ein Effekt, den keine der beiden Substanzen allein erreicht.
Stiefmütterchenkraut (Viola tricolor) ist eines der ältesten und am besten dokumentierten pflanzlichen Mittel der europäischen Phytomedizin gegen Ekzeme, Schuppen und Hautirritationen. Es enthält Salizylsäure-Verbindungen, Schleimstoffe und Flavonoide, die gemeinsam Juckreiz lindern, leichte Entzündungen ausgleichen und die Hautbarriere stabilisieren. In der traditionellen Anwendung bei Kindern mit Milchschorf wird Stiefmütterchen seit Generationen eingesetzt – mit moderner Bestätigung in der phytopharmakologischen Forschung.
Spirulina liefert dazu die Bausteine, die die Haut für ihre Regeneration braucht: β-Carotin, Tocopherole (Vitamin E), Eisen, Zink, B-Vitamine und Phycocyanin – ein blau-grüner Farbstoff, der in Studien als kraftvolles Antioxidans dokumentiert ist. Eine Studie aus 2021 in Frontiers in Nutrition mit 30 Hunden zeigte signifikante Verbesserungen des Immunsystems sowie eine messbare Reduktion von oxidativem Stress in Leber und Plasma.
Stiefmütterchen beruhigt also die Symptome an der Hautoberfläche – Spirulina liefert die Mikronährstoffe, die die Haut für den Wiederaufbau braucht. Beides zusammen sorgt dafür, dass die Hautbarriere nicht nur „weniger juckt", sondern wieder funktioniert.
Nicht zu vergessen
Hagebutte, Traubenkern, Löwenzahn & Ackerschachtelhalm – die stillen Mitarbeiter.
Neben den drei Hauptwirkstoffen verdienen vier weitere Komponenten eine Erwähnung. Hagebuttenschalen liefern natürliches Vitamin C und Galaktolipide, die in Studien als entzündungshemmend dokumentiert sind. Traubenkernmehl ist eine der reichsten Pflanzenquellen für OPC (oligomere Proanthocyanidine) – Polyphenole, die freie Radikale binden und Hautzellen vor oxidativem Stress schützen. Eine Studie aus 2016 untersuchte Trauben- und Blaubeerextrakt bei Hunden über 24 Wochen und bestätigte die antioxidative Wirkung sowie die Unbedenklichkeit auch bei langer Fütterung. Löwenzahn unterstützt die Galleproduktion und damit die Verdauungs- und Entgiftungsleistung. Ackerschachtelhalm liefert pflanzliche Kieselsäure – ein essenzieller Baustein für Fellstruktur, Hautelastizität und Krallenfestigkeit.

„In meiner Praxis sehe ich täglich Hunde, die seit Monaten Apoquel oder Cortison bekommen – und deren Halter trotzdem ratlos sind. Der Juckreiz ist weg, aber das Fell wird nicht besser. Die Schuppen bleiben. Die Pfoten werden weiter geleckt, sobald das Medikament abgesetzt wird.
Was die meisten übersehen: Der Juckreiz ist nicht die Krankheit – er ist das Endprodukt einer Kette, die im Stoffwechsel beginnt. Wer wirklich helfen will, muss die Leber entlasten, die Entzündung dämpfen und der Haut die Bausteine geben, die sie braucht. Pflanzliche Kombinationen mit Mariendistel, Omega-3 mit GLA und Stiefmütterchen können genau das – ohne das Immunsystem auszuschalten."

Synergie-Prinzip
Juckreiz und Pfotenlecken sind keine Ein-Ursachen-Probleme. Sie entstehen aus dem Zusammenspiel von Entzündung, Stoffwechsel-Überlastung, Nährstoffmangel und oxidativem Stress. Kein einzelner Wirkstoff – und schon gar kein Shampoo – kann alle vier Ebenen bedienen. Die richtige Kombination aber schon.
Entzündung dämpfen
Omega-3 (DHA/EPA aus Schizochytrium), GLA (aus Hanf), Hagebutten-Galaktolipide
Leber & Stoffwechsel entlasten
Mariendistel (Silymarin), Löwenzahn, Bentonit & Natrolit-Phonolit (Toxin-Binder)
Hautbarriere & Fell wiederaufbauen
Stiefmütterchenkraut, Spirulina (β-Carotin, Phycocyanin), Ackerschachtelhalm (Kieselsäure)
Oxidativen Stress neutralisieren
Traubenkernmehl (OPC), Rosmarin, Hagebutte (Vitamin C), Spirulina-Antioxidantien
Der 3-Phasen-Ansatz
Anders als Apoquel oder Kortison, die den Juckreiz innerhalb von Stunden unterdrücken, baut diese Wirkstoff-Kombination eine echte Veränderung auf – ohne das Immunsystem auszuschalten und ohne Belastung von Leber und Nieren. Dafür allerdings systematisch: Die Wirkung baut sich über drei Phasen auf.

Entzündung dämpfen
Omega-3, GLA aus Hanf und Hagebutten-Galaktolipide gehen direkt in die Zellmembranen der Hautzellen über und reduzieren die Freisetzung entzündlicher Botenstoffe. Erste Halter berichten in dieser Phase, dass das obsessive Pfotenlecken nachts seltener wird – ohne dass es ganz aufhört.
Leber & Stoffwechsel regenerieren
Silymarin aus der Mariendistel beginnt, die Leberzellen zu stabilisieren und die Entgiftungsleistung zu erhöhen. Bentonit bindet Toxine im Darm und entlastet damit die Haut als Notfall-Ausleitungsorgan. Sichtbare Reduktion von Schuppen und Hautrötungen meist nach 3–4 Wochen.
Fell und Hautbarriere bauen sich neu auf
Spirulina, Ackerschachtelhalm und Stiefmütterchen liefern die Bausteine für eine intakte Hautbarriere und neues, glänzendes Fell. Kahle Stellen schließen sich, das Fell wird dichter und glänzender. Die Wirkung baut sich über 6–10 Wochen weiter auf.
Unser 45-Tage-Test
Balu ist seit 7 Monaten ein anderer Hund. Es begann harmlos: ab und zu ein bisschen an der Vorderpfote knabbern. Heute leckt er teilweise 2–3 Stunden am Stück – am liebsten zwischen den Zehen, an den Innenseiten der Hinterläufe und an der rechten Flanke. Die Pfoten sind rosa, leicht entzündet, riechen süßlich. Am Bauch hat sich eine handflächengroße, dünn behaarte Stelle gebildet. Das Fell wirkt fettig, im Bürstkamm bleiben jeden Tag Schuppen. Die Tierärztin schlug Apoquel vor – „erstmal ein halbes Jahr". Wir wollten zuerst eine andere Strategie versuchen. Das ist Balus Tagebuch:

Endlich kein Reis mehr kochen, kein Spezialshampoo mehr
Heute Morgen das ganze Programm: Balu hat sich nachts wieder eine Stunde lang die Pfoten geleckt. Die Anwendung ist denkbar einfach: 1 Messlöffel HEPASKIN Pulver (ca. 2,4 g für seine 12 kg) mit etwas lauwarmem Wasser anrühren, 1 Minute quellen lassen, übers Abendessen geben. Eine Dose reicht für ca. 100 Tage. Zeitaufwand: 30 Sekunden. Verglichen mit den drei Spezialshampoo-Bädern pro Woche und dem hypoallergenen Trockenfutter (189 € / 12 kg) ein anderes Universum. Balu frisst ohne Zögern – die Mikroalgen geben dem Pulver einen leicht nussigen Geschmack, den er offenbar mag.
Erstes leises Zeichen
Es ist 23 Uhr. Ich liege im Bett – und merke, dass etwas anders ist. Stille. Balu hat nicht geleckt. Nicht für 5 Minuten, nicht für eine halbe Stunde. Ich stehe auf, schaue nach: Er schläft. Vielleicht Zufall. Ich gehe zurück ins Bett, fast skeptisch.
Am nächsten Abend dasselbe. Er leckt sich noch, aber kürzer. Statt 90 Minuten sind es 20.
Die Schuppen werden weniger
Beim Bürsten am Sonntag: deutlich weniger weiße Flocken im Kamm. Das Fell fühlt sich anders an – weicher, weniger fettig. Mein Partner sagt beim Streicheln: „Komisch, der riecht plötzlich nicht mehr so streng." Stimmt. Balu riecht wieder nach Hund, nicht nach „etwas, das man duschen sollte".
Pfotenlecken: noch da, aber deutlich seltener. Die Pfoten sehen weniger gerötet aus.
Die kahle Stelle am Bauch fängt an zuzuwachsen
Ich sehe es zuerst nicht – meine Schwester, die zu Besuch ist, sagt: „Wo ist eigentlich die kahle Stelle hin, die er hatte?" Ich schaue: Sie ist nicht weg, aber sie ist kleiner. Und an den Rändern wachsen feine, dunkle Härchen. Zum ersten Mal seit Monaten geht es in die richtige Richtung.
Pfotenlecken nachts: nur noch sporadisch. Manchmal nutzt Balu seine Pfote noch, um sich am Ohr zu kratzen – aber das obsessive, viertelstundenlange Schlürfen ist seit Tag 22 nicht mehr aufgetreten.
Tierarzt-Termin: „Was haben Sie gemacht?"
Regulärer Check-up. Die Tierärztin schaut Balu an: „Das Fell glänzt ja wieder. Und der Bauch – das ist viel besser. Was haben Sie geändert?" Ich erzähle vom HEPASKIN. Sie hört zu, nicht überzeugt, aber neutral: „Ergebnis spricht für sich. Apoquel brauchen wir aktuell jedenfalls nicht."
Ehrliche Abrechnung
45 Tage HEPASKIN. Pfotenlecken: von 90+ Minuten täglich auf <10 Minuten. Schuppen: deutlich reduziert, nur noch vereinzelt. Kahle Stelle am Bauch: zu ca. 60 % zugewachsen. Fellglanz: zurück. Geruch: normal. Nebenwirkungen: keine – kein Durchfall, keine Verstopfung, kein Verweigern des Pulvers.
Was ich besonders schätze: Die Verbesserung ist stabil. Bei Apoquel hätte ich das Mittel jeden Tag geben müssen – mit dem Wissen, dass beim Absetzen alles zurückkommt. HEPASKIN arbeitet anders: Es behebt eine Ursache, statt ein Symptom zu unterdrücken. Wir machen weiter, weil die Haut noch nicht ganz da ist, wo ich sie haben will – aber der Weg ist eindeutig.
Kosten: ca. 0,40 € pro Tag bei einem 12-kg-Hund. Zum Vergleich: Apoquel kostet je nach Dosis 60–120 € pro Monat (also 2–4 € pro Tag) – plus regelmäßige Blutbild-Kontrollen wegen möglicher Lebermarker-Veränderungen. Hypoallergenes Spezialfutter liegt bei 10–14 € pro Kilo, also bei einem 12-kg-Hund schnell bei 100+ € pro Monat. HEPASKIN: rund 12 € pro Monat.
Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht: 0,2 g Pulver pro kg. Wichtig: Das Pulver muss vor der Fütterung mit etwas lauwarmem Wasser angerührt werden und kurz quellen. Ein Überdosieren bringt keinen zusätzlichen Effekt – nur unnötige Kosten.
Vermeide diese 2 Fehler
Fehler Nr. 1: Pulver trocken über das Futter streuen.
Das Pulver muss mit der gleichen Menge lauwarmem Wasser angerührt werden und 1–2 Minuten quellen. Nur so können sich die wertvollen Pflanzenstoffe (Flavonoide aus Stiefmütterchen, Silymarin aus Mariendistel, OPC aus Traubenkern) entfalten und werden vom Körper optimal aufgenommen. Wer das Pulver trocken übers Futter streut, verschenkt einen großen Teil der Wirkung – und denkt dann, es würde nicht funktionieren. 60 Sekunden Quellzeit machen den Unterschied zwischen „bringt nicht viel" und „die Pfoten sind nach 3 Wochen ruhiger".
Fehler Nr. 2: Zu früh aufhören oder von Apoquel/Cortison gleichzeitig erwarten.
HEPASKIN ist kein Schmerzmittel und kein Symptom-Blocker. Es ist Aufbautherapie. Erste Veränderungen zeigen sich oft erst nach 2–3 Wochen, der volle Effekt baut sich über 8–12 Wochen auf. Wer nach 2 Wochen aufhört, weil „der Juckreiz noch da ist", verpasst genau den Punkt, an dem die Leber-Regeneration greift und die Hautbarriere anfängt sich zu erneuern.
Wenn Dein Hund aktuell Apoquel oder Kortison bekommt: Setze nichts ohne Rücksprache mit Deinem Tierarzt ab. Die meisten Halter beginnen HEPASKIN parallel und reduzieren das Medikament schrittweise, sobald die Symptome zurückgehen.

250 g · Mariendistel · Schizochytrium · Spirulina · Hanfmehl · Hagebutte · Ackerschachtelhalm
PERSÖNLICHE EMPFEHLUNG

Nach 45 Tagen war für uns klar: Mariendistel, Omega-3 mit GLA und die Kombination aus Stiefmütterchen und Spirulina greifen an drei unterschiedlichen Stellen des Juckreiz-Kreislaufs gleichzeitig – Leberentlastung, Entzündungsdämpfung und Hautregeneration. Kein Einzelwirkstoff kann das leisten, und kein Symptom-Blocker wie Apoquel ersetzt diesen Aufbau – er verschiebt das Problem nur.
Ich kann Dir ganz persönlich daher das HEPASKIN Pulver von FAVLY nur empfehlen, wenn Dein Hund ebenfalls mit ständigem Pfotenlecken, Juckreiz, Schuppen oder kahlen Stellen zu kämpfen hat – oder wenn Du nach einer Wurmkur, Spot-on-Behandlung oder einer Antibiotika-Phase merkst, dass die Haut „nicht mehr ganz mitkommt".









